QA-Leitfaden · FIKTIVES KONZEPT

Eine Beauty-Website mobil vollständig testen.

Der Leitfaden macht aus einem kurzen Geräteblick einen wiederholbaren Testlauf. Er trennt visuelle, funktionale, inhaltliche und automatisierte Accessibility-Prüfungen.

Diese Seite beantwortet
Konkretes mobiles QA-Protokoll für Salon- und Beauty-Websites anwenden.
Bewusste Abgrenzung
Keine pauschale Qualitätsbewertung, kein Performance-Ergebnis und keine Geräteabdeckungsgarantie.

Testmatrix

Viewport und Bewegung werden bewusst kombiniert.

Ein belastbarer Lauf prüft Desktop als Referenz sowie 430 und 390 Pixel in normaler und reduzierter Bewegung. Jede Route wird neu geladen, vollständig gescrollt und auf horizontalen Overflow untersucht. So werden nicht nur der Hero, sondern auch lange Karten, Related-Bereiche und Footer sichtbar.

Die Matrix sollte für jede Kombination URL, Status, Konsole, fehlgeschlagene Requests, Dokumentbreite und Ergebnis festhalten. Ein Fehler bleibt der exakten Konfiguration zuordenbar. Stichproben sind für eine kleine statische Website unnötig; hier lässt sich der gesamte freigegebene Routensatz prüfen.

  • 1440

    Desktop prüft Raster, Textbreiten, Navigation und große visuelle Abstände.

  • 430

    Breiteres Smartphone deckt Menüwechsel, Kartenstapel und Touch-Ziele ab.

  • 390

    Schmaleres Smartphone deckt Umbrüche, lange Wörter und Kantenfälle im Reflow ab.

Pro Route

Inhalt, Bedienung und technische Fehler werden gemeinsam erfasst.

Kontrolliere genau eine H1, logische Überschriften, sichtbaren Fiktionsstatus, interne Links und geladene Bilder. Öffne das mobile Menü, prüfe Fokus und Escape und stelle sicher, dass der Hauptinhalt nach dem Skip-Link erreichbar ist. Formulare oder unerwartete operative CTAs wären in dieser Konzeptstudie ein Fehler.

Beobachte zusätzlich Konsole, Page Errors und fehlgeschlagene Netzwerkrequests. Ein visuell vollständiger Bildschirm kann trotzdem ein defektes Skript oder einen 404-Asset enthalten. Bei statischen Seiten sollten alle eigenen Ressourcen zuverlässig laden und alte gesperrte Medienadressen weiterhin 404 liefern.

  • Semantik

    Landmarks, Überschriften, Listen und Breadcrumbs bilden die sichtbare Struktur sinnvoll ab.

  • Interaktion

    Menü und Links funktionieren mit Touch und Tastatur, ohne Fokus oder Scrollposition zu verlieren.

  • Runtime

    Keine Console-, Page- oder Request-Fehler bleiben im geprüften Pfad offen.

Axe & manuell

Automatisierung findet viel – und ersetzt keine inhaltliche Prüfung.

Ein Axe-Lauf erkennt unter anderem zahlreiche Semantik-, Namens- und Kontrastprobleme. Ergebnisse werden pro Route dokumentiert und nicht nur für die Startseite. Unentscheidbare Fälle wie grafischer Kontrast oder Qualität eines Alternativtexts benötigen eine manuelle Bewertung.

Reduced Motion wird mit einer echten Medienpräferenz getestet. Inhalte dürfen nicht unsichtbar bleiben, und Übergänge sollten praktisch entfallen. Abschließend werden Tastaturweg, Fokusdarstellung, Zoom, Textverständlichkeit und mobile Lesefolge manuell bestätigt. Erst diese Kombination ergibt ein vollständiges Gate.

  • Automatisiert

    Axe, Overflow-Messung, Statuscodes und Runtime-Logs laufen reproduzierbar über alle Seiten.

  • Manuell

    Alternativtexte, Lesefolge, Fokusqualität und visuelle Hierarchie werden im Kontext beurteilt.

  • Evidence

    Ergebnis, Scope, Datum, Commit und verwendete Konfiguration bleiben dokumentiert.

Transparenzgrenze

Konzeptwissen, kein Salonangebot.

Atelier Élise ist eine fiktive, von mu digital erstellte Webdesign-Konzeptstudie. Die Website nimmt keine Buchungen oder Anfragen für einen Salon an und veröffentlicht keine erfundenen Leistungen, Preise, Personen, Standorte oder Betriebszeiten.